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Zugänglichkeitsplan und "Design für Alle" Thema bei Offenen Treff

Geretsried – Der Stadtrat von Geretsried wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema Zugänglichkeitsplan und „Design für alle“ befassen. Einen entsprechenden Antrag hat Andreas Wagner, Bezirkstagskandidat (DIE LINKE),  im April auf der Bürgerversammlung gestellt, der mit großer Mehrheit angenommen wurde.

Am vergangenen Mittwoch stellte Andreas Wagner auf einer Versammlung des Linken-Ortsverband in den Ratsstuben das Konzept „Design für alle“ vor. Andreas Wagner: „Design für Alle“ bezieht sich nicht nur auf die Vermeidung von Barrieren für Menschen mit Behinderungen. Das Konzept „Design für Alle“ stellt vielmehr die Verschiedenartigkeit der Menschen an sich in den Mittelpunkt. Ob Eltern mit Kinderwagen, Senioren, vorübergehend gesundheitlich eingeschränkte oder Menschen mit Behinderungen  – alle profitieren von einem „Design für Alle“. „Eine barrierefreie Gestaltung von Verkehrsflächen, Gebäuden, Einrichtungen und Dienstleistungen nach den Prinzipien des „Design für Alle“ erhöht die Lebensqualität und sei wirtschaftlich gesehen eine sinnvolle Investition“, so Andreas Wagner. Denn Nachbesserungen und nachträgliche Umbauten seien meist teurer.

Mit Blick auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung regte Andreas Wagner an, Anträgen aus der Bürgerversammlung zukünftig höhere Priorität einzuräumen. Wagner: „Am Umgang mit Empfehlungen der Bürgerversammlung zeigt sich, wie ernst die Bürgerbeteiligung genommen wird. Ich bin gespannt wie intensiv sich der Stadtrat mit der Anregung, einen Zugänglichkeitsplan nach den Prinzipien des „Design für Alle“ zu erstellt und die Prinzipien des „Design für Alle“ bei der Vergabe von Aufträgen als Leistungsmerkmal in den Anforderungskatalog öffentlicher Ausschreibungen aufzunehmen, befassen wird.“ In der ersten veröffentlichten vorläufigen Fassung fehlte der Antrag in der Tagesordnung. In der Tagesordnung vom 22.07.2013 ist der Antrag weit hinten unter TOP 12 platziert.