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Allen Geretsriederinnen und Geretsriedern bezahlbaren Wohnraum!

Geretsried – Lutz Hänsel, Sprecher des Ortsverband der Partei DIE LINKE., hat sich in der Bürgerversammlung im September 2011 in einem Antrag für die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels ausgesprochen. Der Antrag wurde damals mit knapper Mehrheit von der Bürgerversammlung abgelehnt.

Die Situation hat sich seither verändert. Die steigenden Mieten sowie steigende Preise für Strom und Heizung machen auch in Geretsried das Wohnen immer teurer. Die Linke begrüßt daher, dass sich die SPD bei ihrem politischen Stammtisch für die Erstellung einen Mietspiegel ausspricht. Andreas Wagner, DIE LINKE: „Für die Bürgerinnen und Bürger ist jetzt wichtig, was die SPD für die Erstellung eines Mietspiegels tatsächlich unternimmt. Wir werden in jedem Fall in der Bürgerversammlung im April erneut einen Antrag auf Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels stellen.“ Obwohl die SPD im Stadtrat vertreten ist, hat sie bisher keinen entsprechenden Antrag eingebracht.

Mit der Verlängerung der S-Bahn werden in Geretsried die Immobilienpreise und damit auch die Mieten zusätzlich steigen. Aufgabe der Kommune muss es daher sein, Maßnahmen zu ergreifen, damit das Wohnen in Geretsried auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Wir sprechen uns daher für ein Förderprogramm zur Schaffung bezahlbarer, barrierefreier und klimagerechter Wohnungen in gemeinnütziger Trägerschaft aus. „Angesichts der sich verändernden Altersstruktur in der Gesellschaft, sind  barrierefreie Wohnungen wichtig, die alte Menschen mit ihrer Rente auch bezahlen können“, so Andreas Wagner.

Die Linke hat das Thema „Wohnen“ bereits im August 2012 bei einer Aktion am Karl-Lederer-Platz und zum Jahresanfang mit einem Großflächenplakat (Bushaltestelle Blumenstraße) zum Thema gemacht. Darauf heißt es: „Damit Wohnen bezahlbar bleibt! Allen Geretsriederinnen und Geretsriedern bezahlbaren Wohnraum!“